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Beim Agility stehen Spiel und Spaß im Vordergrund !!!


Im Frühjahr 2005 hat Cindy mit mir Agility angefangen. Zuerst gefiel es mir nicht so besonders, weil Cindy mit mir auf den Platz gegangen ist und Astrid nicht mitgekommen ist, ich habe sehr gejammert und immer wieder zu Ihr hingesehen. Es klappte gar nicht, denn ich habe gar nichts mehr gemacht, habe mich nur hingesetzt und geweint und gezittert. Da half gar nichts mehr, weder mein quietsche Schwein noch Leckerchen, also beschloss Sabine(meine Trainerin), dass wir Astrid auf den Platz holen sollten, damit sie beim ersten mal in meiner Nähe ist, dadurch wurde es besser, weil sie ja nicht mehr so weit weg war und ich mich jetzt mehr auf Cindy konzentrieren konnte. Dabei merkt ich dann, dass Cindy mit mir da tolle Sachen macht und von mal zumal, ging es auch ohne Astrid immer besser. Zuerst musste ich einfach über die Stangen der Hürden drüber laufen und dann wurde es von Training zu Training immer mehr. Am Anfang musste ich angeleint über die Hürden, die grade hintereinander standen, springen, dann standen sie im Halbkreis usw. Ich lernte auch noch den Steg, die Wand, die Wippe, die Slalomstangen und den Tunnel kennen. Slalom verstehe ich nicht wirklich, was macht das für einen Sinn sich um Stangen rumzuschlängeln? Auf dem 2Tage-Agility- Seminar im Juli 2005 wollte ich zuerst nicht durch den Tunnel gehen, weil ich den Ausgang nicht sehen konnte, also ging ich erst beim vierten oder fünften Mal durch. Mittlerweile klappt es jetzt schon beim ersten oder zweiten Mal. Auf dem Seminar bin ich aber auch zum ersten Mal einen richtigen Parcour gelaufen, der über den ganzen Platz ging. Vorher waren es immer nur kleinere Aufbauten. Aber egal ob großer oder kleiner Aufbau, es macht alles riesig Spaß.


Am 31.07.05 hatte unser HSV Essen-Kupferdreh 1959 e.V. ein Agility- Turnier, Cindy hat den ganzen Tag auf dem Platz geholfen. Ich kam mit Astrid am Nachmittag mal zuschauen. Cindy wollte dann, dass ich auch dort bleibe, weil zwischen dem letzten Lauf und der Siegerehrung noch ein Fun-Lauf stattfinden sollte und wir auch Starten wollten. Also wurde der Transportkäfig aus dem Auto geholt, damit ich wie die anderen Starter, die den ganzen Tag da waren, meinen eigenen Platz hatte. Ich fand es toll so viele Hunde und dann durften wir Starten. Es war zwar nur ein leichter Parcour aufgebaut, aber wir waren begeistert. Es war ein Riesen Spaß und meine Trainerin war begeistert wie gelassen ich den ganzen Trubel um mich herum hingenommen habe. Wenn es wieder Neuigkeiten vom Sport gibt, werde ich es euch wissen lassen.
Alles Gut noch
euer sportbegeisterterSparky

 


14. Kupferhammer-Pokalkampf


Am Samstag, den 13.Mai fand auf der vereinseigenen Platzanlage der jährlich stattfindende Kupferhammer-Pokalkampf statt. 14 Mannschaften kämpften sportlich fair um die begehrte Trophäe, denn bei dem Kupferhammer-Pokal handelt es sich um einen Mannschaftswettkampf im Turnierhundsport, bei dem jedes Team aus Hund und Hundeführer eine Disziplin des Vierkampfes (Gehorsam, Hürdenlauf, Slalom, Hindernislauf )absolviert. Und obwohl Cindy und Sparky ja Agility machen, haben sie zur Unterstützung der Jugendmannschaft daran teilgenommen. Die erkämpften Punkte der vier Teams werden zusammengerechnet und die beste Mannschaft gewinnt.


Bereits morgens um kurz nach 8 Uhr gingen die ersten Läufer mit ihren Hunden an den Start, dazu gehörten Cindy und Sparky, die für den Slalom gemeldet waren. Zum Glück spielte das Wetter mit und es war fast durchgängig trocken bis zur Siegerehrung um 16.30 Uhr. Cindy hat mit ihrer Mannschaft den 13. Platz erreicht, aber wie heißt es so schön: Dabei sein ist Alles!! Und die Beiden waren froh, bei ihrem ersten Wettkampf nicht den letzten Platz belegt zu haben. Die zwei weitern Mannschaften des HSV Essen-Kupferdreh belegten Plätze im Mittelfeld.

Leider kann ich seit 2007 wegen meines Bänderisses nicht mehr am Agility teilnehemen.